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Ornithologische Baumkontrolle

Leben im Baum? Wir prüfen, ob Vögel, Fledermäuse oder andere geschützte Tiere darin leben. 

Wir schauen nach, bevor gefällt wird.

 

Bäume sind Lebensräume. Vögel bauen darin ihre Nester, Fledermäuse nutzen Höhlen und Spalten als Quartiere. Auch andere geschützte Tiere können in alten Bäumen Unterschlupf finden. Vor einer Baumfällung oder größeren Schnittmaßnahmen sollte deshalb geprüft werden, ob Tiere oder geschützte Lebensstätten betroffen sind.

 

Die Arbeitsgruppe Baum führt fachgerechte ornithologische Baumkontrollen in Wien und Niederösterreich durch. Wir untersuchen Bäume auf Nester, Baumhöhlen, Spalten und weitere Hinweise auf tierische Bewohner und dokumentieren die Ergebnisse nachvollziehbar.

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Was ist eine ornithologische Baumkontrolle?

 

Eine ornithologische Baumkontrolle prüft einen Baum vor Fällung oder Schnittmaßnahmen auf Vögel, Nester und andere Hinweise auf geschützte Tiere und deren Lebensstätten. Dabei wird der Baum gezielt auf mögliche Brut-, Fortpflanzungs-, Ruhe- und Zufluchtsstätten untersucht. Je nach Baum und Situation erfolgt die Kontrolle vom Boden aus oder direkt im Kronenbereich. Besondere Aufmerksamkeit gilt Baumhöhlen, Astlöchern, Spalten, Rindenablösungen und vorhandenen Nestern.

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Warum sollt ein Baum vor Fällungen auf Tiere untersucht werden?

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Eine Kontrolle vor der Baumfällung hilft, geschützte Tiere zu erkennen und Verstöße gegen Artenschutzbestimmungen zu vermeiden. Ein Baum kann von außen unbewohnt wirken und trotzdem Lebensraum sein. Gerade Höhlen und Spalten sind vom Boden aus oft kaum einsehbar. Werden besetzte Nester oder geschützte Quartiere bei einer Fällung zerstört, kann das naturschutzrechtliche Folgen haben. In Wien dürfen geschützte beziehungsweise streng geschützte Tiere sowie ihre Fortpflanzungs- und Ruhestätten, Nester und Eier nicht einfach beschädigt oder zerstört werden. Während der Vogelbrutzeit sind daher besondere Schutzmaßnahmen erforderlich.

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Welche Tiere können in einem Baum leben?

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In Bäumen können Vögel, Fledermäuse, Insekten und weitere Tierarten leben oder zeitweise Schutz finden.

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Typische Bewohner und Nutzer sind beispielsweise:

  • Meisen, Kleiber, Spechte und andere Höhlenbrüter

  • Amseln, Finken, Tauben und andere frei brütende Vögel

  • Greifvögel und Eulen

  • Fledermäuse in Baumhöhlen, Spalten oder hinter loser Rinde

  • geschützte Käfer und andere Insekten

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Besonders alte Bäume mit Höhlen, Rissen, abgestorbenen Ästen oder abstehender Rinde können ökologisch wertvolle Lebensräume darstellen.

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Sind Vögel und Fledermäuse in Bäumen geschützt?

 

Viele Vogelarten und ihre Niststätten sowie Fledermäuse und deren Quartiere unterliegen gesetzlichen Schutzbestimmungen. Welche Vorgaben konkret gelten, hängt unter anderem vom Standort, der Tierart und der Nutzung des Baumes ab. Fledermäuse genießen einen besonders hohen Schutz. Deshalb reicht es bei einer geplanten Fällung nicht immer aus, lediglich nach sichtbaren Vogelnestern zu suchen.

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Wann ist eine ornithologische Baumkontrolle erforderlich?

 

Eine ornithologische Baumkontrolle ist besonders relevant, wenn ein Baum gefällt oder stark zurückgeschnitten werden soll und das Vorkommen geschützter Tiere oder Lebensstätten möglich ist. In Wien sollen Baumfällungen und größere Schnittmaßnahmen grundsätzlich außerhalb der Vogelbrutzeit durchgeführt werden. Sind Maßnahmen während der Brutzeit erforderlich, müssen betroffene Bäume zeitnah vor Beginn der Arbeiten fachgerecht auf besetzte Vogelnester kontrolliert werden. Auch außerhalb der Brutzeit können Kontrollen erforderlich sein, etwa wenn Baumhöhlen oder Spalten mögliche Fledermausquartiere darstellen.

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Wie läuft eine ornithologische Baumkontrolle ab?

 

Bei der ornithologischen Baumkontrolle wird der Baum systematisch auf Tiere, Nester und potenzielle Lebensstätten untersucht. Unsere Fachleute prüfen unter anderem Krone, Stamm, Baumhöhlen, Astabbrüche, Spalten und Rindenbereiche. Auffälligkeiten und relevante Funde werden dokumentiert. Auf dieser Grundlage lässt sich beurteilen, ob die geplanten Arbeiten durchgeführt werden können oder weitere Abklärungen beziehungsweise Schutzmaßnahmen erforderlich sind.

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Was passiert, wenn ein Nest oder ein geschütztes Tier gefunden wird?

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Wird ein geschütztes Tier, ein besetztes Nest oder eine relevante Lebensstätte festgestellt, müssen die weiteren Maßnahmen an die artenschutzrechtlichen Anforderungen angepasst werden. Das kann beispielsweise bedeuten, den Zeitpunkt der Fällung zu verschieben, einen bestimmten Bereich des Baumes zu erhalten oder die weitere Vorgehensweise mit der zuständigen Naturschutzbehörde abzustimmen.

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Warum eine ornithologische Baumkontrolle mit der Arbeitsgruppe Baum?

 

Die Arbeitsgruppe Baum verbindet Baumexpertise mit dem Blick auf den Lebensraum Baum. Als erfahrenes Ingenieurbüro untersuchen wir Bäume fachgerecht und dokumentieren die Ergebnisse nachvollziehbar. So erhalten Eigentümer, Hausverwaltungen, Gemeinden, Bauträger und Planer eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Fällungen und Schnittmaßnahmen.

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Baumfällung geplant? Lassen Sie vorher prüfen, wer darin lebt.

Kontaktieren Sie die Arbeitsgruppe Baum für eine ornithologische Baumkontrolle in Wien und Niederösterreich.

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